Über den Franz-Huber-Steig zur Lodnerhütte

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Vellauer Korblift

Ausgangspunkt unserer Wanderung ist die Leiteralm. Hierher kommt man bequem über Vellau: entweder gleich mit dem Bus bis Vellau oder mit dem Sessellift von Algund. Ab Vellau fährt ein etwas exotisch anmutender Korblift. Zu zweit stehend in einem kleinen Gitterkäfig - nichts für Leute mit Höhenangst. Aber die können wir auf unserer heutigen Tour über den Franz-Huber-Steig ohnehin nicht gebrauchen.

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Der Franz-Huber-Steig führt hier unterhalb des Sattelspitz durch die Felsflanke. Wir nehmen die Variante über den Sattelspitz.

Das erste Stück von der Leiteralm zum Hochganghaus sind wir auf unserer Meraner Höhenrunde schon gegangen. Kurz nach dem Hochganghaus zweigt der Franz-Huber-Steig direkt vom Meraner Höhenweg ab. Nun geht es zunächst in etlichen Kehren knappe 400 Meter nach oben.

Von der Hochbodenalm aus erleben wir einen Rettungseinsatz in der Hochgangscharte. Danach laufen wir mit einem etwas mulmigen Gefühl weiter.

Der Weg führt immer am steilen Abhang entlang - Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier zwingend erforderlich. Am Sattelspitz hat man die Möglichkeit, seitlich vorbei am steilen Abgrund entlang oder über den Sattelspitz zu gehen. Wir entscheiden uns für die Überquerung. Oben erwartet uns eine wunderschöne Aussicht - fast schon ein Gipfelerlebnis. Beim Abstieg Richtung Lodnerhütte sind ein paar Kletterstellen (Schwierigkeit ca. I bis II) zu überwinden. Dann geht es wieder etwas mäßiger weiter, jedoch nicht ganz ohne kleine Klettereinlagen.

Bis auf die Kletterei beim Abstieg vom Sattelspitz ist der Weg eigentlich nicht besonders schwierig, allerdings kosten die ständigen Kraxeleien auch eine Menge Zeit. Man sollte diesen Faktor nicht unterschätzen. Auf dem Sattelspitz bietet sich auch eine Rast an. Die angegebene Gehzeit von 3,5 Stunden kann sich so leicht verdoppeln.

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