Gspaltenhornhütte - Rotstockhütte

Wir lassen uns Zeit, da am Morgen noch die Wolken im Talkessel festhängen. Die ziehen aber schnell ab und am Trogegg herrscht eitel Sonnenschein. Hier wird es heute zum ersten mal richtig luftig: 200 Meter tief stürzen die Felsen steil hinab zum Gamchigletscher. Aussicht und Wetter sind perfekt.

Nun folgt der Aufstieg zur Sefinenfurgge und zwar weitgehend im Schatten der Blütlasse. Unterwegs führt eine kurze Leiter auf eine Geländestufe auf der sanfte Wiesen die sonst sehr steinige Tagesetappe angenehm unterbrechen und zum Rasten einladen.

Nach einem weiteren steilen Aufstieg erreichen wir zwar den höchsten Punkt unserer Tagestour, bis zur Sefinafurgga ist aber noch ein Schuttkar auszuschreiten. Danach geht es fast so steil wie vom Hohtürli hinunter, nur nicht so lang. Nach ca. 200 Metern Abstieg haben wir das Schlimmste geschafft und wandern weitere 350 Höhenmeter über Weideflächen hinab bis zur Rotstockhütte.

Hier haben wir nach 3 Tagen wieder Handyempfang und können uns über die Wetteraussichten informieren. Eine Kaltfront ist für den nächsten Tag angekündigt und wir sind nahe dran, die Höhenwanderung abzubrechen.

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