Planeil - Spitzige Lun - Matsch

Auch heute verspricht der Vinschgauer Höhenweg hauptsächlich Fahrwege und Straßen. Darauf haben wir keine Lust. Außerdem ist bestes Wetter angesagt, so dass wir der Alternative zur 2. Etappe folgen. Auf einem steilen Waldweg gelangen wir in ca. drei Stunden zur 800 Meter höher gelegenen Spitzigen Lun, einem Vorgipfel des Bergrückens, der von der Weißkugel kommend das Planeiltal vom Matschertal trennt. Die unscheinbare runde Kuppe bietet jedoch einen herrlichem Ausblick über den oberen Vinschgau: Orgelspitze, Tschengelser Hochwand, Ortler, Sesvenna bis zum Reschensee.

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Unmittelbar am Gipfel gibt es etliche windgeschützte Kulen, die zu einem Schäferstündchen einladen. Gegen Mittag treffen wir einige Pärchen, halb zwei sind wir die letzten, die sich auf den Weg machen.

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Haidersee, St. Valentin und der Reschensee mit Reschen (ganz rechts). Darüber im Hintergrund die Samnaun-Gruppe. Unten Alsack, wo wir gestern durchgekommen sind.

Der Abstieg führt uns ganz seicht am Ochsenberg hinunter. Wer noch Power hat, kann auch am Niederjoch vorbei gehen. Ein ganz neuer Weg führt von dort am Wetterkreuz der Roten Muarn vorbei und dann steil hinunter auf unseren Weg.

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Im Süden grüßt der Ortler.

Kurz vor Matsch treffen wir wieder auf den Vinschgauer Höhenweg. Zumindest dieses letzte Stück ist ein langweiliger Fahrweg, den wir morgen wieder hinauf sollen.Wir beschließen, einen anderen Weg zu wählen. Bspw. Weg Nr. 15/16 führt direkt aus dem Ort über Wiesen auch zum Vinschgauer Höhenweg. Matsch hat sogar einen kleinen Laden, der allerdings Samstag Nachmittag und Sonntag geschlossen ist. Allerdings verdeckt er zum Teil den Gasthof Weißkugel, der dadurch etwas von seiner Exponiertheit verloren hat.

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