Goldried - Rotenkogel - Kals-Matreier-Törl
Navi/GPXGoogle EarthOpenStreetMap
An unserem letzten Wandertag wollen wir noch einmal einen Gipfel besteigen und lassen uns mit der Kabinenbahn hinauf nach Goldried bringen. Von hier gibt es einen letzten Blick auf den Großglockner. Auf einem Fahrweg passieren wir die glattgewalzten Skihänge bis zum Cimaroß, der Bergstation der Kalser Kabinenbahn.
Ein schmaler Pfad führt nun zunächst bis zum Gorner, der eher eine unscheinbare Kuppe innerhalb des Grates zum Rotenkogel darstellt. Das letzte Stück hält wieder einige leichte Kletterstellen und seilgesicherte Passagen sowie ein Stück über Blockgestein bereit - Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich!

In der Mittagsstunde reißen die Wolken immer wieder auf, so dass sich doch noch ein guter Rundblick eröffnet. Der Großglockner bleibt leider für den Rest des Tages in Wolken gehüllt.
Bei OpenStreetMap ist ein Pfad über das Bunköpfle zurück zur Bergstation Goldried eingezeichnet. Dies ist jedoch kein gekennzeichneter Wanderweg, sondern bestenfalls ein unversicherter Klettersteig. Es ist auch nicht klar, ob der Steig überhaupt durchgängig begehbar ist. An derlei steilen Graten kommen auch immer wieder größere Teile ins Rutschen, so dass einstmals begehbare Stellen unpassierbar werden.
Nach einer ausgiebigen Pause steigen wir zurück zum Cimaroß und von dort zum Kals-Matreier Törl. Auf einem schmalen Fahrweg geht es bei gleichbleibender Höhe durch eine Felswand über dem Goldriedgraben. Nur wenige Meter abseits der Skihänge zeigt sich hier die wahre Alpenwelt.
Die letzte Talfahrt ist um 16:30 Uhr für Tageswanderer recht früh angesetzt. Damit schließen auch die Hütten und Bergrestaurants. Schade, denn hier oben ließe sich der Sonnenuntergang genießen und der Tag bei einem Glas Wein ausklingen. Wer nicht übernachten oder hinunter laufen will, dem bleibt nur die frühe Talfahrt.